Zermatt – volle Kraft der Sonne

Bahnen, Beschneiungsanlagen, Bergbeizen: Wintersport klingt auf den ersten Blick nicht besonders umweltfreundlich. Ausser man setzt auf erneuerbare Energien.

Darum geht’s

  • Die BKW setzt sich für einen nachhaltigen Wintersport ein 
  • 2019 bauten wir eine Photovoltaikanlage auf dem Klein Matterhorn im Rahmen der Komplettsanierung der Anlage
  • Die Anlage auf der beliebten Tourismusdestination produziert 80 Prozent mehr Strom als im Flachland
  • Im Video erfahren Sie, wie wir heute schon an morgen denken

Auf der höchstgelegen Bergstation Europas befindet sich eine Photovoltaikanlage. Gut 35’000 Kilowattstunden Leistung liefern die 195 Quadratmeter Solarmodule im Durchschnitt pro Jahr und decken den gesamten Energiebedarf der Bergstation für Heizung, Lüftung und Haustechnik. «Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von zehn Haushalten», sagt Marc Hauser, Ingenieur für Wind- und Solarenergie der BKW. Er hat die Photovoltaikanlage auf dem Klein Matterhorn, die seit 2009 in Betrieb ist, im Sommer 2019 komplett saniert. 

Unser Projekt, das 2010 mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichnet wurde, ist hocheffizient: Es bringt rund 80 Prozent mehr Energie als eine Photovoltaikanlage im Flachland. Laut Hauser ist das unter anderem dem Klima auf 3883 Meter über Meer zu verdanken: «Pro 10 Grad tiefere Temperaturen haben wir rund 4 Prozent mehr Leistung. Am wichtigsten ist aber die Reflexion durch den Schnee. Damit haben wir nicht nur die direkte Einstrahlung der Sonne auf die Panels, sondern viel reflektierte Strahlung vom Boden.» Die exponierte Lage in den Alpen sieht der BKW Experte als Chance. Denn auch die Ortschaften unterhalb der Pisten profitieren von mehr Sonneneinstrahlung und Reflexion. Für ihn schliessen sich deshalb Nachhaltigkeit und Skifahren nicht aus. Die BKW Anlage gilt in der Branche als Wegweiser für die Energiewende.

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